Blaues Ostjütland – im Fahrwasser der Wikinger



Nehmen Sie Kurs auf Ostjütland und entdecken Sie die wechselvolle Seefahrergeschichte der Wikinger.

Die nordischen Seefahrerstämme gelten inzwischen nicht mehr nur als Teil des dänischen Kulturerbes. Längst haben sie auch in der europäischen Kulturgeschichte eine wichtige Position für sich erobert. Menschen aus ganz Nord- und Osteuropa weisen genetische Gemeinsamkeiten mit unseren seetüchtigen Vorvätern auf. Viele Touristen besuchen Ostjütland deswegen heute, um das einstige Zentrum des Wikingerreiches erleben zu können. 

Die Wikingerzeit (ca. 800 bis 1050) war für die dänische Geschichte von epochaler Bedeutung, wobei die Schifffahrt eine zentrale Rolle spielte. Ostjütland erlebte in diesem Zeitraum seinen kulturellen Höhepunkt.

Die Wikinger waren geschickte Kaufleute, aber auch kaltblütige Krieger.

Zahlreiche geschichtsträchtige Stätten, Ruinen, versunkene Wracks und Erzählungen, die das ungestüme Seefahrerdasein unserer Vorfahren zum Leben erwecken, prägen die Landschaft der ostjütländischen Küsten. Die Bedeutung von Schiffbau und Schifffahrt für die Wikinger kann nicht genug hervorgehoben werden: Waren und Menschen ließen sich hiermit wesentlich leichter transportieren als auf dem Landweg. 

Von den geheimen Flottenstützpunkten im Vejle Fjord, von denen aus Verbindungen in die Gebiete des Danelags in England bestanden, bis hin zur Bucht von Aarhus, wo Seen, Buchten und Wieken den größten Flottenstandort der Wikinger in ganz Skandinavien bildeten, birgt die Meeres- und Küstenlandschaft von Ostjütland unzählige Geschichten und historische Stätten aus der Wikingerzeit. 

Segeln Sie an der Küste der Halbinsel Helgenæs entlang, an der Harald Blauzahn im Kampf seinen Tod fand.

Umsegeln Sie den Hafen von Aarhus, wo Svend Estridsen gegen mächtige Kriegerhäuptlinge aus Norwegen kämpfte. Sie können auch bei der Insel Hjarnø im Horsens Fjord vor Anker gehen, wo König Hjarne mit seinem gesamten Heer in einer grausamen Seeschlacht unterging. Überall werden Sie Grabhügel, Flottenstützpunkte, Wikingerfestungen und die größten Wikingerflotten, die jemals auf den Meeren gesegelt sind, entdecken! 

Die ostjütländischen Gewässer waren für die Wikinger von großer militärstrategischer Bedeutung, und das Gebiet war eine wichtige Schaltstelle für das Königshaus.

Hiervon zeugen die vielen ostjütländischen Ortsnamen, die das Wort „Snekke“ enthalten, denn Snekke bedeutet Kriegsschiff/Langschiff. Die Errichtung der zahlreichen Signalfeuer, die als Warnsystem fungierten, und der Bau des Kanhave-Kanals auf der Insel Samsø zeugen von einem gut entwickelten Verteidigungssystem, das die schnelle Verlegung einer gesamten Kriegsschiffflotte von einer Seite der Insel auf die andere und damit den Schutz der Wikingersiedlung Aros (heute Aarhus) ermöglichte.

Lesen und hören Sie hier auf der Seite mehr über die Geschichte der Wikinger im blauen Ostjütland, erzählt vom Historiker Casper Clemmensen.



Nehmen Sie Kurs auf Ostjütland und entdecken Sie die wechselvolle Seefahrergeschichte der Wikinger.

Beispiele für Aktivitäten
 Øer Maritime Havn Die Lage des Hafens bietet Gelegenheit für kurze Bootsausflüge nach Hjelm, Samsø und Tunø, und es gibt nur rd. 20 Meilen nach Sjællands Odde. Einige der besten Fischgewässer Dänemarks befinden sich direkt außerhalb des Hafens. Die Gegend ist ideal zum Segeln in kleinen Booten und Kajaks, wo Neulinge in der Schleuse in sehr ruhigem Wasser segeln können. Das Landal Ebeltoft Øer Maritime Holiday bietet auch einen Kinderspielplatz mit großartigen Spielmöglichkeiten. Willkommen im Islands Maritime Harbour - Dänemarks maritimem Zentrum. Position: 56 Grad 08, Nord - 10 Grad 39,9 Ost Naturerlebnisse Siehe Karte
 Tunø Kirche Tunø Kirche wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet. Vor dieser Zeit sollen die Tunø-Bürger auf Samsø zur Messe gesegelt sein, wo die zugemauerte Nordtür von Nordby Kirche seit alters her die "Tür der Tunø-Bürger" benannt wurde.

Die eigenart von Tunø Kirche besteht darin, dass sie sowohl Kirche als auch Leuchtturm ist, und in alten Tagen was der Pfarrer auch als Leuchtfeuerwärter tätig. Die Kirche kann man vom 1.6. bis zum 30.8. täglich von 9 - 19 Uhr besichtigen. Der Turm ist vom 27.6. bis zum 6.8. von 14 - 15 Uhr geöffnet (ausser sonntags!). Größere Gruppen können Besuchszeiten mit dem Leuchtturmwärter vereinbaren: Tel. +45 21 13 94 36.

Die Baugeschichte der Kirche ist lang, da sie ursprünglich im romantischen Stil errichtet wurde. Wegen der vielen Umbauten erscheint sie heute mit ihren spitzbogigen Blenden und Stufengiebel als ein gotischer Kirchenbau. Der Turm wurde 1820 auf 31m über den Meeresspiegel erhöht.

1216 wurde die Insel Tunø vom dänischen König Waldemar II dem Dom zu Århus übertragen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Kanzel und der Küsterstuhl von ca. 1500-25 wahrscheinlich aus dem Dom zu Århus herrühren. Beide sind mit schön geschnitzten Blumen and der Giebeln und dem Wappen des Bischofs Niels Clausen Skade dekoriert.

Die verbindung mit dem Dom zu Århus ist vielleicht auch der Altarwand abzulesen, die mit ihren spätgotischen Figuren die Jungfrau Maria als die Himmelkönigin darstellt, stehend auf dem Halbmond, da Jesuskind auf dem linken Arm, während sie mit der rechten Hand eine Weintraube vorzeigt (eventuell eine "Traubenmadonna" stammend aus dem Rheinland). Flankiert wird sie von St. Clemens mit dem Anker und St. Alexius, der letztere vielleicht die einzige Darstellung in Dänemark von St. Alexius. Das Altarbild, dessen zwei bewegliche Flügel 1731 mit den Evangelisten bemalt wurden, ist ein Schreinbild von ca. 1490.

Romanisches Granitbecken mit Doppellöwen. An der Kanzel (ca. 1630-50) gibt es naive Evangelistengemälde in den Arkadenfeldern. Besonderes nennenswert unter den Fresken ist das Epitaph an der Nordwand des Chors zum Pfarrer Jørgen Hansen, der am 31. Juli 1640 angeblich von einem Stier gestossen wurde.

Eintritt bei Besuch des Turms zu zahlen. Gottesdienst Sonntag - Winter normalerweise 10 Uhr - Sommer normalerweise 11 Uhr.
Kulturerlebnisse Siehe Karte
 Borre Knob Borre Knob auf der Halbinsel im Horsens Fjord Hier bieten sich Ihnen großartige Geschmackserlebnisse bei einzigartigem Ambiente. Borre Knob serviert klassische dänische und von der Umgebung inspirierte Gerichte. Sämtliche Speisen werden vom ersten Schritt an mit örtlichen Rohstoffen und frischen Kräutern zubereitet. Den heißgeräucherten Lachs aus dem hauseigenen Räucherofen von Borre Knob sollten Sie unbedingt einmal probieren! Borre Knob liegt auf einer großen Halbinsel im Horsens Fjord. Vom Restaurant aus können Sie die Aussicht über die Apfelplantagen, die Landschaft und den Fjord mit Sicht auf Snaptun genießen. Die gemütlichen Räumlichkeiten werden hauptsächlich für Meetings, Konferenzen und Festlichkeiten gebucht. An bestimmten Tagen sind sie jedoch im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungen für Lokalgäste geöffnet. Die anstehenden Veranstaltungen finden Sie im Kalender unter borreknob.dk/arrangementer.
 
Gut essen Siehe Karte